Meine Erfahrung mit smartsteuer: Warum die Steuererklärung bei mir nur noch anderthalb Stunden dauert
Heute habe ich die Einkommensteuererklärung 2025 für mich und meine Frau abgegeben. Anderthalb Stunden hat das gedauert, und da war das Zusammensuchen der Unterlagen schon dabei. Hätte ich die Belege vorher beisammen gehabt, wäre es deutlich schneller gegangen.
Nach den ganzen Verrissen, die ich hier in den letzten Monaten geschrieben habe, wird es mal Zeit für das Gegenteil. Ich möchte eine Software empfehlen, die mich seit vielen Jahren begleitet. Es geht um smartsteuer.
Das Interview macht den Unterschied
Ich kann bis heute nicht genau sagen, warum das Ding in meinem Fall so gut funktioniert. Es wirkt wie eine Mischung aus einer vernünftigen Steuersoftware und einer geführten Anwendung. Man beantwortet Fragen, und am Ende ist jede Zeile der Erklärung gefüllt.
Entscheidend ist dabei die Breite der Fälle. Ich habe Einnahmen aus einer Selbstständigkeit, es gibt freiberufliche Tätigkeiten und Minijobs im Spiel. Meine Frau hat letztes Jahr ihre Elternzeit beendet und dafür noch eine Urlaubsabgeltung von ihrem ehemaligen Arbeitgeber bekommen. All das lässt sich eintragen, ohne dass man sich etwas zurechtbiegen muss.
Dazu kommt der Übertrag aus dem Vorjahr. Die Daten wandern sauber von einem Jahr ins nächste, und ich kann die Software auch nach zwölf Monaten Pause sofort wieder bedienen. Ich muss mich in nichts neu eindenken. Für etwas, das man genau einmal im Jahr anfasst, ist das der eigentliche Wert.
Was für mich dazugehört: Der Preis liegt bei 39,99 Euro pro Steuerjahr, und darin stecken bis zu fünf Abgaben. Meine Erklärung und die meiner Frau laufen also über denselben Betrag. Bezahlt wird erst am Ende, kurz vor der Übermittlung ans Finanzamt.
Was die chatbasierten Apps nicht konnten
Vorher hatte ich andere Lösungen durch, unter anderem Taxfix und Steuerbot. In meiner Erinnerung sind die beiden mittlerweile zu einem "Taxbot" verschmolzen, was es nie gab.
Bei beiden kam nicht ansatzweise eine Berechnung heraus, die auch stimmte. Sie kamen schon damit nicht zurecht, dass es unterschiedliche Einkunftsarten geben könnte. Genau an dem Punkt, an dem es bei mir interessant wird, war Schluss. Bei smartsteuer stimmt die Berechnung jedes Mal bis auf ein paar Euro genau.
Davor habe ich jahrelang mit WISO gearbeitet. Das war nicht schlecht, hat aber ein Vielfaches an Zeit gekostet. Und ein Steuerberater zwackt sich für meinen Fall einen Betrag ab, der in keinem Verhältnis steht. Lieber schalte ich das Hirn ein und lasse mich durch das Interview führen.
Am Ende läuft noch der smartCheck. Der prüft auf ungewöhnliche Eingaben und fragt nach, ob sie wirklich so zutreffen. Entscheiden muss man selbst, aber man wird eben gefragt.
Der eine Punkt, der mir heute gefehlt hat
Ganz ohne Kritik geht es nicht. Ich habe genau ein Feld vermisst, nämlich das für die Ausgaben der Zahnzusatzversicherung meines Sohnes. Gefunden habe ich es nicht, und da die Summe kaum ins Gewicht fällt, habe ich es gelassen. Für das nächste Jahr würde ich das trotzdem gern wissen und den Support fragen.
Das ist der einzige Punkt. Nach vielen Jahren Nutzung.
Empfehlung
Übrigens gehört smartsteuer inzwischen zur Haufe Group. Das war mir bis heute neu, geändert hat sich für mich dadurch nichts.
Meine Schwester nutzt die Software mittlerweile auch. Meinen Bruder konnte ich nicht überzeugen, aber der weiß ohnehin alles besser.
Wer es ausprobieren will: Hier geht es zu smartsteuer. Das ist ein Empfehlungslink. Wenn du darüber abgibst, bekomme ich einen Gutschein und du einen Rabatt auf deine erste Erklärung. Wenn dich das stört, geh einfach direkt auf smartsteuer.de, der Dienst ist derselbe. Mir geht es nicht um die paar Euro Guthaben, sondern darum, dass ich das Teil richtig genial finde und es jederzeit wieder bewerben würde.
Wenn ich Daumen vergeben müsste: drei von drei. Und ja, mir ist klar, dass man nur zwei hat.