Leichtgewichtiges Setup und die Rückkehr zu SynthWave '84
Heute habe ich das MacBook Air meiner Frau eingerichtet und mir direkt einen eigenen Nutzeraccount angelegt, um ab und zu an meinen privaten Projekten zu arbeiten. Ich könnte dafür natürlich auch mein MacBook Pro auspacken. Irgendwie fühlt sich dieses leichtgewichtige Gerät für zwischendurch aber einfach extrem ordentlich an.
Bei der Systemeinrichtung stand sofort die Installation von VS Code an. Eigentlich hatte ich vor, ein sehr schlichtes Theme im Stil der Cursor IDE zu nutzen. Doch ohne gezielt danach zu suchen, ist mir SynthWave '84 wieder ins Auge gesprungen. Nach all den Jahren ist es offensichtlich immer noch das Theme, das ich auf all meinen Maschinen am liebsten anwende. Als ich es sah, dachte ich sofort, wie überragend und hübsch es immer noch aussieht.
Dabei habe ich heute zum allerersten Mal entdeckt, dass es in dem Theme einen Glow Effekt gibt. Insgesamt finde ich das optisch sehr stark. Für meinen Alltag ist das allerdings völlig unbrauchbar. Ich brauche zwingend gestochen scharfe Schrift zum Arbeiten. Wer das Theme noch nicht kennt, dem kann ich es nur wärmstens empfehlen.
Meine Beziehung zu VS Code ist ohnehin eine kleine Evolution. Früher war ich ein eingefleischter Jetbrains Nutzer und überhaupt kein Fan von VS Code. Egal ob PyCharm, PHPStorm oder Webstorm, das war meine Welt. Heute könnte ich ohne VS Code gar nicht mehr arbeiten. An meinem Arbeitsplatz besteht die gesamte Anwendung nur noch aus Shortcuts und Helfern. Ich starte die Umgebung von überall aus dem Terminal heraus und immer fährt sofort alles im korrekten Stack hoch. Das ist eine Erleichterung, die ich nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich die alten IDEs ab und zu noch etwas vermisse.
Falls es da draußen immer noch Zweifler an VS Code gibt, lautet mein Rat ganz pragmatisch. Einfach installieren und konsequent damit arbeiten. Das Muscle Memory gewöhnt sich rasend schnell daran. Und der immense Vorteil ist, dass mich dieses erstklassige Setup einfach nichts mehr kostet.